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Qualitative Sozialforschung: Grounded Theory und Vergleichsgruppen

Im Zentrum der Grounded Theory als Methode zur Auswertung qualitativen Materials steht der Vergleich. Durch den ständigen Vergleich z.B. verschiedener Interviews und deren Bezug auf bereits gefundene Ergebnisse soll es möglich sein, schrittweise zu allgemeinen Aussagen fortzuschreiten. Die Frage, wie dieser Vergleich von Statten gehen soll und wie die Gruppen ausgewählt werden, die einem Vergleich ...

Korruption

Vorteilsnahme im Amt, Bestechung, Bestechlichkeit, Vorteilsgewährung, Abgeordnetenbestechung, die Straftaten, die unter dem Begriff “Korruption” gefasst werden, sind zahlreich. Ebenso zahlreich wie die Definitionen davon, was nun eigentlich als Korruption verstanden werden soll. Wir geben hier einen kleinen Einblick in die sozialwissenschaftliche Welt, die der Definition von Korruption gewidmet ist: Für Lambsdorff ist Korruption „deemed to ...

Erziehungswissenschaften: Was ist „Standpunktpädagogik“?

Der Begriff „Standpunktpädagogik“ ist zunächst einfach die Übersetzung des englischsprachigen Begriffs „Standpoint Pedagogy“ ins Deutsche. Von „Standpoint Pedagogy“ ist in den englischsprachigen Ländern seit den 2000er-Jahren im Zusammenhang mit Pädagogik in und für die multikulturelle bzw. pluralistische Gesellschaft die Rede. Im Kern beinhaltet es die Idee, in die Pädagogik bzw. in den Lehr-Lern-Prozess die Wissensbestände, ...

Soziologie: Die Produktivität gesellschaftlicher Konflikte

Heute vor 61 Jahren, nämlich 1956, wurde ein Buch veröffentlicht, das in den folgenden Jahrzehnten als ein Klassiker der Soziologie galt, nämlich das Buch mit dem Titel „The Functions of Social Conflict“ von Lewis A. Coser. Das Buch basiert auf Cosers Dissertationsschrift, die er unter der Betreuung von Robert K. Merton angefertigt hat, und hat ...

Ethnologie: Schenken

Haben Sie sich schon einmal gefragt, was Schenken eigentlicht für eine Tätigkeit ist? Ist es eine Tätigkeit, in der ein Überlegener seinen Altruismus zum Ausdruck bringt oder seine Hegemonie? Ist es ein Akt reziproker Verpflichtung, weil Geschenke erwiedert werden müssen? Der erste, der sich diese Fragen gestellt hat, ist Marcel Mauss gewesen. Seine Antworten hat ...

Soziologie: Robert K. Merton

Nicht nur wegen seiner Arbeiten zur Anomie zählt Robert K. Merton zu den größten Soziologen des 20. Jahrhunderts. Der Unterscheidung in individuelle Handlungsmotive und gesellschaftlich vorgegebene Handlungsziele ist eine grundlegende Unterscheidung, die sein Werk durchzieht, eine Unterscheidung, die man heute nicht oft genug wiederholen kann, am besten in den Worten von Lewis Coser, einem Schüler ...

Empirische Sozialforschung: Repräsentativität durch Zufallsauswahl

Das Konzept der Repräsentativität geistert immer dann durch die Medien, wenn die Umfrage eines Meinungsforschungsinstituts thematisiert wird. Letztere reklamieren in der Regel für ihre Ergebnisse Repräsentativität. Doch wann liegt, technisch besehen, Repräsentativität vor? Was sind ihre Voraussetzungen und warum kann Repräsentativität nur durch eine Zufallsauswahl sichergestellt werden? Helmut Kromrey hat die Antwort: “Für Wahrscheinlichkeitsauswahlen (im ...

Gesellschaftswissenschaft: Risikogesellschaft

Gut 30 Jahre ist es her, seit Ulrich Beck die Risikogesellschaft veröffentlicht hat. Zeit die zentrale Idee, die das Buch durchzieht, noch einmal zu wiederholen, denn zwischenzeitlich hat sich der Begriff der Risikogesellschaft verselbständigt und eine Vielzahl von Inhalten angenommen. Die grundlegende Idee der Risikogesellschaft besteht darin, dass mit einer zunehmenden Produktion von gesellschaftlichem Reichtum auch ...

Maslow: Die Theorie der menschlichen Motivation und die Bedürfnispyramide

Die sogenannte Bedürfnispyramide ist ein Modell, in dem menschliche Bedürfnisse in eine fünf Stufen umfassende Hierarchie gebracht werden. Sie wurde von dem amerikanischen Psychologen Abraham H. Maslow in den 1940er- und 1950er-Jahren entwickelt. Die Basis der Pyramide bilden physiologische Bedürfnissse nach Wärme, Wasser, Nahrung und Ruhe. Auf der zweiten Stufe verortet Maslow das Bedürfnis nach ...

Taguieff: Rassismus als Ideologie

In der “Macht des Vorurteils” entwickelt Pierre-André Taguieff u.a. eine detaillierte Konzeptionalisierung von Rassismus, u.a. als Ideologie. In Zeiten, in denen jeder das Wort “Rassismus” im Mund führt, und nur die wenigsten genau angeben können, was sie mit Rassismus eigentlich meinen, ist es sinnvoll, an die Bedeutung eines wissenschaftlichen Konzepts zu erinnern, das in keiner Weise ...