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Definition: Kollektives Verhalten

Der Begriff “Kollektives Verhalten” bezieht sich nicht auf Staaten oder sonstige Entitäten. Kollektives Verhalten beschreibt ein aggregiertes Verhalten, das aus dem Tun von Einzelakteure resultiert. In gewisser Weise handeln Arbeitnehmer, wenn sie ein Auto zusammensetzen, kollektiv. Aber das Unternehmen ist kein kollektiver Akteur. Soldaten, die kooperieren, arbeiten an etwas Gemeinsamem und somit Kollektiven. Aber die ...

Definition: Eigentum

Der Begriff des Eigentums spielt nicht nur in der Ökonomie und der Politikwissenschaft eine wichtige Rolle, er ist auch in der Soziologie einer der Grundbegriffe. Wir geben dazu im Folgenden einen Auszug aus der Definition des Begriffs “Eigentum” wieder, wie er sich im Buch “Grundbegriffe der Soziologie”, das Bernhard Schäfers herausgegeben hat, findet. Der Abschnitt ...

Thomas Sowell über Diskriminierung

Der schwarzafrikanische Ökonom und Sozialtheoretiker Thomas Sowell ist bekannt geworden mit seiner grundlegenenden Kritik an dem, was manchen Sozialwissenschaftlern als Fakten oder wissenschaftliche Befunde mit Bezug auf Rassismus und Diskriminierung gilt, nämlich, dass die für verschiedene Bevölkerungsgruppen, inbesondere ethnischen Minderheiten, beobachtbaren Unterschiede im Hinblick auf ihre Lebensumstände oder –chancen ein Ergebnis von Diskriminierung sein müsse. ...

Soziologie: Soziale Rolle

Ralf Dahrendorf hat mit seinem 1958 veröffentlichten Buch „Homo Sociologicus“ das Konzept der sozialen Rolle in Deutschland eingeführt. Dahrendorf vertritt darin eine Auffassung, die Wiswede (1997: 181) als funktionalistische Perspektive ansieht: Soziale Rollen sind an der Schnittstelle zwischen Individuum und Gesellschaft und haben drei konstituierende Elemente: „(1) Soziale Rollen sind gleich Positionen quasi-objektive vom Einzelnen ...

Politikwissenschaft: Demokratisierung

Wer liest heute noch in Wörterbüchern? Vermutlich nicht mehr viele. Die Möglichkeit, sich online schnell zu Themen zu informieren und sich entsprechend kundig zu machen, hat den Griff ins Regal und das Schmökern in alten Büchern weitgehend abgelöst. Dabei ist es zuweilen überraschen, was man in Wörterbücher, z.B. dem Wörterbuch der Soziologie an Erklärungen für ...

Qualitative Inhaltsanalyse: Gütekriterien

Viele, die sich heute von qualitativen Methoden einen empirischen Touch in ihrer Arbeit erhoffen, ist nicht oder nicht mehr klar, dass es normalerweise zur Anwendung einer qualitativen Methode gehört, die Güte der eigenen Analyse zu prüfen. Mayring behandelt die entsprechenden Möglichkeiten, die Güte der eigenen qualitativen Inhaltsanalyse zu bestimmen auf den Seiten 109 bis 115 ...

Qualitative Sozialforschung: Grounded Theory und Vergleichsgruppen

Im Zentrum der Grounded Theory als Methode zur Auswertung qualitativen Materials steht der Vergleich. Durch den ständigen Vergleich z.B. verschiedener Interviews und deren Bezug auf bereits gefundene Ergebnisse soll es möglich sein, schrittweise zu allgemeinen Aussagen fortzuschreiten. Die Frage, wie dieser Vergleich von Statten gehen soll und wie die Gruppen ausgewählt werden, die einem Vergleich ...

Korruption

Vorteilsnahme im Amt, Bestechung, Bestechlichkeit, Vorteilsgewährung, Abgeordnetenbestechung, die Straftaten, die unter dem Begriff “Korruption” gefasst werden, sind zahlreich. Ebenso zahlreich wie die Definitionen davon, was nun eigentlich als Korruption verstanden werden soll. Wir geben hier einen kleinen Einblick in die sozialwissenschaftliche Welt, die der Definition von Korruption gewidmet ist: Für Lambsdorff ist Korruption „deemed to ...

Erziehungswissenschaften: Was ist „Standpunktpädagogik“?

Der Begriff „Standpunktpädagogik“ ist zunächst einfach die Übersetzung des englischsprachigen Begriffs „Standpoint Pedagogy“ ins Deutsche. Von „Standpoint Pedagogy“ ist in den englischsprachigen Ländern seit den 2000er-Jahren im Zusammenhang mit Pädagogik in und für die multikulturelle bzw. pluralistische Gesellschaft die Rede. Im Kern beinhaltet es die Idee, in die Pädagogik bzw. in den Lehr-Lern-Prozess die Wissensbestände, ...

Soziologie: Die Produktivität gesellschaftlicher Konflikte

Heute vor 61 Jahren, nämlich 1956, wurde ein Buch veröffentlicht, das in den folgenden Jahrzehnten als ein Klassiker der Soziologie galt, nämlich das Buch mit dem Titel „The Functions of Social Conflict“ von Lewis A. Coser. Das Buch basiert auf Cosers Dissertationsschrift, die er unter der Betreuung von Robert K. Merton angefertigt hat, und hat ...