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Sozialpsychologie: Tajfel über Stereotype

Wenn heute die Rede auf Stereotype kommt, dann ist damit häufig bereits eine negative Wertung verbunden, denn Stereotypisieren gilt als negative Tätigkeit, fast schon als eine Form der Diskriminierung. Das war nicht immer so. Bereits Gordon Allport hat 1954 auf die kognitive Funktion von Stereotypen hingewiesen. Einige Jahre später (1981) hat Henri Tajfel die normative, ...

Kriminologie: Die subjektive Schwere von Straftaten

Kriminologie: Die subjektive Schwere von Straftaten
Aus dem Strafrecht ist eine Hierarchiesierung von Straftaten nach ihrer Schwere bekannt: schwere bzw. schwerwiegende Straftaten sollen härter bestraft werden als weniger schwere bzw. schwerwiegende Straftaten, und im Großen und Ganzen dürfte Einigkeit darüber bestehen, dass Totschlag eine schwerwiegendere Straftat ist als Diebstahl. Die Einigkeit über die Schwere einer Straftat dürfte aber weit weniger weitgehend ...

Qualitative Sozialforschung: Die Sprache der Messung

Qualitative Sozialforschung hat zuweilen etwas willkürliches und manche, die sie betreiben, sind offenkundig der Ansicht, dass “anything goes”, wenn es zur qualitativen Sozialforschung kommt. Dann brauche man keine Regeln, keine Methode, keine Theorie der Datenerhebung und keine Diskussion der Frage, wie man eigentlich im Rahmen qualitativer SOzialforschung mißt. Diese Forstellungen stehen in einem drastischen Gegensatz ...

Die Erklärung von Selbstmord durch Anomie und Anomia

Emile Durkheim dürfte jedem Studierenden der Sozialwissenschaflten ein Begriff sein, vermutlich weniger wegen seiner ethnologischen bzw. kulturvergleichenden Schriften, von denen im deutschsprachigen Raum besonders „Die elementaren Formen des religiösen Lebens“ aus dem Jahr 1912 bekannt geworden ist, sondern wohl eher wegen seiner Schrift über den Selbstmord aus dem Jahr 1897. Bis zu dieser Zeit dominierte ...

Sozialpsychologie: Relative Deprivation und Gerechtigkeit

Als Begriff ist Gerechtigkeit, auch in seiner Variante der sozialen Gerechtigkeit, allgegenwärtig. Zumeist bleibt er undefiniert, gemäß der allgemeinen Übereinkunft, dass doch jeder wisse, was mit Gerechtigkeit gemeint ist. Ist das wirklich so? Prüfen Sie Ihr Verständnis: Gerechtigkeit liegt dann vor, wenn ein Akteur X für seine Leistung A eine Entlohnung S erhält, die er ...

Soziologie: Kulturelle Selbstverständlichkeiten

Die Frage, was unter Kultur zu verstehen ist, ist eine der Fragen, die Sozialwissenschaftler seit Jahrhunderten beschäftigt. Schon Kroeber und Kluchhohn haben in ihrer Arbeit in den 1950er Jahren mehr als 150 Definitionen für den Begriff Kultur gezählt. Einen besonderen Zugang zur Kultur, zur Alltagskultur hat die Ethnomethodologie gewählt. Ihr Augenmerkt gilt den kulturellen Selbstervständlichkeiten, ...

Soziologie: Die Produktivität gesellschaftlicher Konflikte

Heute vor 61 Jahren, nämlich 1956, wurde ein Buch veröffentlicht, das in den folgenden Jahrzehnten als ein Klassiker der Soziologie galt, nämlich das Buch mit dem Titel „The Functions of Social Conflict“ von Lewis A. Coser. Das Buch basiert auf Cosers Dissertationsschrift, die er unter der Betreuung von Robert K. Merton angefertigt hat, und hat ...

Sozialpsychologie: Kooperation

Ende der 1970er Jahre hatte Robert Axelrod die Idee, ein Computerturnier zu veranstalten. Teilnehmer waren Computerprogramme, deren Aufgabe darin bestand, zu kooperieren oder nicht zu kooperieren. Da Kooperation eine Interaktion zwischen mindestens zwei Menschen ist, ging es letztlich darum, die Bedingungen einer erfolgreichen Kooperation in Abhängigkeit von Reaktionen des Gegenüber zu bestimmen. Das Turnier hatte ...

Ökomomie: Entscheidungsmodelle

Akteure handeln rational. Sie maximieren ihren Nutzen. Sie versuchen jedenfalls, mit ihren Handlungen ihren Nutzen zu maximieren. Aber: Welche Rationalität ist die richtige, um das Handeln von Akteuren vorherzusagen? Das, was Max Weber die objektive Richtigkeitsrationalität genannt hat oder das, was Herbert Simon “bounded rationality” genannt hat? Die Antwort auf diese Frage hängt mit dem ...

Statistik: Die Kaplan-Meier Erfolgsstory

Der am häufigsten zitierte Fachzeitschriftenaufsatz aus dem Bereich der Statistik: Kaplans und Meiers „Nonparametric Estimation from Incomplete Observations” Nach einer Analyse von Thomas P. Ryan und William H. Woodall (2005) war der Aufsatz mit dem Titel „Nonparametric Estimation from Incomplete Observations“, das von Edward L. Kaplan und Paul Meier im Jahr 1958 im Journal of ...