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Sozialpsychologie: Relative Deprivation und Gerechtigkeit

Als Begriff ist Gerechtigkeit, auch in seiner Variante der sozialen Gerechtigkeit, allgegenwärtig. Zumeist bleibt er undefiniert, gemäß der allgemeinen Übereinkunft, dass doch jeder wisse, was mit Gerechtigkeit gemeint ist. Ist das wirklich so? Prüfen Sie Ihr Verständnis: Gerechtigkeit liegt dann vor, wenn ein Akteur X für seine Leistung A eine Entlohnung S erhält, die er ...

Ökonomie: Rationale Bubbles

Der Alltagsverstand will es so, dass ein Crash, eine Finanzkrise, eine Spekulationsblase das Ergebnis irrationalen Handelns von Akteuren ist, mit denen die Gier durchgegangen ist. Eine Finanzkrise ist entsprechend das Ergebnis unverantwortbarer und vor allem nicht rationaler Entscheidungen, die mit dem Ziel eigener Bereicherung und ohne Rücksicht auf Verluste getroffen wurden. Soweit der Alltagsverstand, wie ...

Korruption

Vorteilsnahme im Amt, Bestechung, Bestechlichkeit, Vorteilsgewährung, Abgeordnetenbestechung, die Straftaten, die unter dem Begriff “Korruption” gefasst werden, sind zahlreich. Ebenso zahlreich wie die Definitionen davon, was nun eigentlich als Korruption verstanden werden soll. Wir geben hier einen kleinen Einblick in die sozialwissenschaftliche Welt, die der Definition von Korruption gewidmet ist: Für Lambsdorff ist Korruption „deemed to ...

Erziehungswissenschaften: Was ist „Standpunktpädagogik“?

Der Begriff „Standpunktpädagogik“ ist zunächst einfach die Übersetzung des englischsprachigen Begriffs „Standpoint Pedagogy“ ins Deutsche. Von „Standpoint Pedagogy“ ist in den englischsprachigen Ländern seit den 2000er-Jahren im Zusammenhang mit Pädagogik in und für die multikulturelle bzw. pluralistische Gesellschaft die Rede. Im Kern beinhaltet es die Idee, in die Pädagogik bzw. in den Lehr-Lern-Prozess die Wissensbestände, ...

BWL: Marketingkonzept – trocken und in Wirklichkeit

Eine Vielzahl von deutschen Textbüchern versucht, Studenten und Interessierte in die Geheimnisse des Marketing einzuweihen.[1] Viele der Lehrbücher bleiben jedoch dann, wenn es darum geht, konkrete Marketing-Strategien oder Marketing-Konzepte zu entwickeln, erstaunlich vage und unkonkret, so dass der interessierte Leser weitgehend auf die US-amerikanische Literatur zurückgreifen muss.[2] Theoretisch ist die Entwicklung eines Marketingkonzepts einfach: Man ...

Erziehungswissenschaft: Der Pygmalion-Effekt

Die Leistung von Schülern ist das Ergebnis der Erwartungen, von denen sie meinen, dass sie von Lehrern an sie herangetragen werden. Anders formuliert: Wenn ein Schüler denkt, sein Lehrer sei der Ansicht, er könne kein Deutsch, dann wird sich die Leistung des Schülers der Erwartung anpassen. Das ist der so genannte Pygmalion-Effekt, den Robert Rosenthal ...

Kriminologie: Sozialökologie der Kriminalität

Clifford R. Shaw und Henry D. McKay haben in den 1940er Jahren eine ganz neue Form der empirischen Kriminologie “erfunden”, die auf sozialökologischen Variablen basiert. Anders als viele Forscher heute, waren sich die beiden Autoren jedoch darüber im Klaren, dass Korrelationen, die sie auf der Ebene von Aggregaten finden, nicht einfach auf Individuen übertragen werden ...

Qualitative Sozialforschung: Validität

Ein Problem, das sich mit qualitativer Sozialforschung verbindet, ist die Frage der Validität. Qualitative Sozialforschung hat die Strukturierung und Interpretation von Textmaterial zum Gegenstand. Die Frage, die sich somit stellt lautet: Wird die Interpretation durch das Textmaterial gestützt oder nicht? Um zumindest zu versuchen, eine Antwort auf diese Frage zu geben, gibt es eine Reihe ...

Sozialwissenschaften: Bewusst falsche Prognosen

Zuweilen findet man in wissenschaftlichen Publikationen unerwartet klare Aussagen darüber, wie Wissenschaft und ihr Leumund missbraucht und benutzt werden. Von Karl-Dieter Opp stammt die folgende Passage: “Wir sind bisher davon ausgegangen, dass diejenigen, die eine Prognose treffen, das Ziel haben, das vorauszusagende Ereignis auch zutreffend zu prognostizieren. Dies ist aber keineswegs immer der Fall. Es ...

Sozialpsychologie: Kooperation

Ende der 1970er Jahre hatte Robert Axelrod die Idee, ein Computerturnier zu veranstalten. Teilnehmer waren Computerprogramme, deren Aufgabe darin bestand, zu kooperieren oder nicht zu kooperieren. Da Kooperation eine Interaktion zwischen mindestens zwei Menschen ist, ging es letztlich darum, die Bedingungen einer erfolgreichen Kooperation in Abhängigkeit von Reaktionen des Gegenüber zu bestimmen. Das Turnier hatte ...