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Politikwissenschaft: Der Reichspräsident als demokratischer Fels

Politikwissenschaft: Der Reichspräsident als demokratischer Fels
Aus heutiger Sicht ist die Weimarer Verfassung letztlich an der Machtfülle des Reichstagspräsidenten gescheitert, die es den Reichskanzler ermöglicht hat, per Notverordnung ohne oder sogar gegen den Reichstag zu regieren. Auf diese Weise, so die Crux aus heutiger Sicht, ist es gelungen, den demokratischen Staat aus den Angeln zu heben. Der Missbrauch der Rechte und Pflichten, die ...

Parteiensoziologie: Gesetz der Oligarchie

Dass die Politik, die von Parteien nach einer Wahl gemacht wird, nicht immer mit dem übereinstimmt, was dieselben Parteien vor der Wahl versprochen haben, ist bekannt. Dass die Politik, die Parteiführer machen, nicht immer zu den Interessen der eigenen Mitglieder passen, ist auch relativ gut bekannt. Dass die Politik, die Parteiführer machen, gar nicht zu ...

Politikwissenschaft: Pluralismus

Diversity ist derzeit in aller Munde, denn Diversity, so wird behauptet und empirisch untersucht, hat viele Vorteile in Betrieb und Gesellschaft. Über all der Diversity ist das gute alte Konzept des Pluralismus in Vergessenheit geraten, ein Konzept, das theoretisch fundiert und von einer Vielzahl von Wissenschaftlern ausgefeilt wurde. Einer davon, Heinrich Oberreuter, hat Folgendes zu ...

Vergleichende Politikwissenschaft

Der Vergleich politischer Systeme ist ein recht aufwändiges und schwieriges Unterfangen. Unter den vielen Büchern, die zur Frage, wie man politische Systeme miteinandervergleichen soll, geschrieben wurden, ist “How to Compare Nations” von Nattei Dogan und Dominique Pelassy wohl immer noch der Klassiker. Zentral für den Ansatz von Dogan und Pelassy ist das Konzept der funktionalen ...

Politik: Akzeptanz von Steuererhöhungen

Wissenschaft wird nicht erst seit Thaler und Sunstein das Nudgen erfunden haben, immer mehr zu Politikberatung mit dem Zweck, Politiker darin zu beraten, wie sie Bürger und Wähler von bestimmten Notwendigkeiten, die als unausweichlich angesehen werden oder bestimmten Politiken, die mit Einschnitten verbunden sind, überzeugen können. Stan Kaplowitz und Aaron M. McCright sind im Business ...

Politikwissenschaft: Ostdeutsche wählen anders

Politikwissenschaft: Ostdeutsche wählen anders
Weniger und anders, so kann man die Unterschiede im Wahlverhalten zwischen Ost- und Westdeutschland zusammenfassen. Waren es bei der Bundestagswahl 1990 noch 74,5% der Ostdeutschen, die wählen gingen, so waren es 2013 nur noch 67,6%. In beiden Fällen lag die Wahlbeteiligung unter der Wahlbeteiligung in Westdeutschland (1990: 78,6%; 2013: 72,4%). Auch im Hinblick auf die Parteien der Wahl, ...

Politikwissenschaft: Ostdeutsche wählen anders

Politikwissenschaft: Ostdeutsche wählen anders
Weniger und anders, so kann man die Unterschiede im Wahlverhalten zwischen Ost- und Westdeutschland zusammenfassen. Waren es bei der Bundestagswahl 1990 noch 74,5% der Ostdeutschen, die wählen gingen, so waren es 2013 nur noch 67,6%. In beiden Fällen lag die Wahlbeteiligung unter der Wahlbeteiligung in Westdeutschland (1990: 78,6%; 2013: 72,4%). Auch im Hinblick auf die Parteien der Wahl, ...