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Soziologie: Kulturelle Selbstverständlichkeiten

Die Frage, was unter Kultur zu verstehen ist, ist eine der Fragen, die Sozialwissenschaftler seit Jahrhunderten beschäftigt. Schon Kroeber und Kluchhohn haben in ihrer Arbeit in den 1950er Jahren mehr als 150 Definitionen für den Begriff Kultur gezählt. Einen besonderen Zugang zur Kultur, zur Alltagskultur hat die Ethnomethodologie gewählt. Ihr Augenmerkt gilt den kulturellen Selbstervständlichkeiten, ...

Erziehungswissenschaften: Was ist „Standpunktpädagogik“?

Der Begriff „Standpunktpädagogik“ ist zunächst einfach die Übersetzung des englischsprachigen Begriffs „Standpoint Pedagogy“ ins Deutsche. Von „Standpoint Pedagogy“ ist in den englischsprachigen Ländern seit den 2000er-Jahren im Zusammenhang mit Pädagogik in und für die multikulturelle bzw. pluralistische Gesellschaft die Rede. Im Kern beinhaltet es die Idee, in die Pädagogik bzw. in den Lehr-Lern-Prozess die Wissensbestände, ...

BWL: Marketingkonzept – trocken und in Wirklichkeit

Eine Vielzahl von deutschen Textbüchern versucht, Studenten und Interessierte in die Geheimnisse des Marketing einzuweihen.[1] Viele der Lehrbücher bleiben jedoch dann, wenn es darum geht, konkrete Marketing-Strategien oder Marketing-Konzepte zu entwickeln, erstaunlich vage und unkonkret, so dass der interessierte Leser weitgehend auf die US-amerikanische Literatur zurückgreifen muss.[2] Theoretisch ist die Entwicklung eines Marketingkonzepts einfach: Man ...

Ökonomie: Wohlfahrtsstaaten

Alle modernen Demokratien sind gleichzeitig Wohlfahrtsstaaten. Dass Wohlfahrtsstaaten einen positiven Effekt für ihre Bevölkerung haben, gilt als gegeben. Dass Wohlfahrtsstaaten weitgehend kokurrenzlos sind, ist fast schon Aussage, der man nur widersprechen kann, wenn man als Häretiker gelten will. James Bartholomew macht sich nichts aus Bezeichnungen wie “Häretiker”. Er analysiert und kritisiert Wohlfahrtsstaaten, zeichnet Entwicklungen und ...

Ökonomie: Anti-Fragile

Im angelsächsischen Ausland macht derzeit Nassim Nicholas Taleb Furore mit seiner Idee, dass man Chaos nicht beherrschen kann, auch statistisch nicht. Statt dessen, so Taleb, sei es besser, das Chaos so zu strukturieren, dass man gelegentlich auftretenden, unvorhersehbare Ereignisse, die er Black Swan Ereignisse nennt, Ereignisse wie z.B. die Finanzkrise der Jahre 2008ff, nicht den ...

Statistik: Autopsie der Regressionsgleichung

Regressionsanalysen gehören zu den am häufigsten durchgeführten Analysen in den Sozialwissenschaften. Aber was besagt das Ergebnis einer Regressionsanalyse? Was hat es mit der Regressionsgeraden auf sich, was bedeuten die Regressionsgleichung. Wie immer bei solchen elementaren Fragen, weiß Jürgen Bortz die Antwort. Ausgangspunkt der Antwort ist die allgemeine Regressionsgleichung: (1) y = bx + a “In ...

Soziologie: Die Produktivität gesellschaftlicher Konflikte

Heute vor 61 Jahren, nämlich 1956, wurde ein Buch veröffentlicht, das in den folgenden Jahrzehnten als ein Klassiker der Soziologie galt, nämlich das Buch mit dem Titel „The Functions of Social Conflict“ von Lewis A. Coser. Das Buch basiert auf Cosers Dissertationsschrift, die er unter der Betreuung von Robert K. Merton angefertigt hat, und hat ...

Geschichte: Wissenschaft im Dritten Reich

Die heutige Sicht auf das Dritte Reich ist oftmals eine schwarz-weiße Sicht, die eine vollständige Hegemonie und Supremacy des Nationalsozialismus annimmt, die wiederum durch die Vielzahl der staatlichen Institutionen, die zur Kontrolle und Indoktrination der Bevölkerung eingerichtet wurden, geschützt wurden. Wenigen ist bekannt, dass es Nischen gab, in denen die mationalsozialistische Ideologie und der mit ...

Erziehungswissenschaft: Der Pygmalion-Effekt

Die Leistung von Schülern ist das Ergebnis der Erwartungen, von denen sie meinen, dass sie von Lehrern an sie herangetragen werden. Anders formuliert: Wenn ein Schüler denkt, sein Lehrer sei der Ansicht, er könne kein Deutsch, dann wird sich die Leistung des Schülers der Erwartung anpassen. Das ist der so genannte Pygmalion-Effekt, den Robert Rosenthal ...

Kriminologie: Sozialökologie der Kriminalität

Clifford R. Shaw und Henry D. McKay haben in den 1940er Jahren eine ganz neue Form der empirischen Kriminologie “erfunden”, die auf sozialökologischen Variablen basiert. Anders als viele Forscher heute, waren sich die beiden Autoren jedoch darüber im Klaren, dass Korrelationen, die sie auf der Ebene von Aggregaten finden, nicht einfach auf Individuen übertragen werden ...