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Bildungsökonomie: Meritokratie

Vermutlich geht die sozialwissenschaftliche Verwendung des Begriffes der Meritokratie auf Michael Young zurück, der ihn 1958 in seinem Buch “The Rise of Meritocracy” eingeführt hat. Seither gibt es eine Reihe von Arbeiten, die sich mit Meritokratie befassen, wobei das, was Meritokratie darstellen soll, zumeist unter dem Diktum des “Wir wissen schon, wovon wir sprechen” steht, ...

Wissenschaftstheorie: Induktionsschluss

Die Frage, wie man allgemeine Gesetze in den Wissenschaften aufstellen kann, kommt manchen trivial vor. Man beobachtet die Natur, sucht nach Regelmäßigkeiten und verallgemeinert die gefundenen Regelmäßigkeiten zu einem Gesetz. Dieses induktive Vorgehen, das mit der Aufklärung und in der Folge der Arbeiten von Francis Bacon in Mode kam, hat jedoch einige Probleme. Logisch betrachtet ...

Linguistik: Sprache als Gegenstand

Gegenstand der Linguistik ist die Untersuchung und Beschreibung von Sprache. Im Gegensatz zur Psychologie liegt das Augenmerk dabei nicht auf der Frage, wie Menschen Sprache verarbeiten, sondern auf der Frage, welche Struktur die Sprache, die Menschen benutzen, aufweist. Den Ausgangspunkt dieser Untersuchung bilden die Konzepte der Produktivität und der Regelhaftigkeit. Produktivität beschreibt die Tatsache, dass ...

Netzwerkanalyse: Small Worlds

Im Allgemeinen wird Stanley Milgram für die Entdeckung der “Six Steps of Separation” verantwortlich gemacht. Milgram befand sich mit seinem berühmten Briefexperiment jedoch in einer von Forschern, die das Phänomen kleiner Welten, wie es Duncan Watts genannt hat, untersucht haben. Bei Watts findet sich dann auch die Herleitung des Konzepts aus ganz anderen Quellen: “Research ...

Qualitative Methoden: Dokumentarische Methode

Was macht man mit einem Berg von Papier, auf dem transkribiert wurde, was zuvor in mehreren qualitativen Interviews an Material angefallen ist? Die meisten Lehrbücher hüllen sich hier in Schweigen oder erklären in weitgehend abstrakter Weise, was man mit den vielen Worten tun soll. Ausnahmen, wie die Grounded Theory von Glaser und Strauss oder die ...

Psychologie: Aggression

Aggression wird von Psychologen als körperliches oder verbales Handeln definiert, das darauf gerichtet ist, zu verletzen oder zu zerstören. Gewalt ist entsprechend eine Ausdruck von Aggression oder eine Form von Aggression. Die Erklärung für Aggression sind vielfältig. Sie beginnen bei der Annahme angeborener Aggression, eine Erklärung, die man Siegmund Freud zuschreiben kann. Während Freud über ...

Statistik: Korrelation und Kausalität

Fleischessen korreliert positiv mit Darmkrebs. Kaffeetrinken korreliert negativ dem Risiko, an Prostatakrebs zu erkranken. Katzenbesitzer haben in der Regel höhere Einkommen. Korrelationen, also Zusammenhänge zwischen Variablen, werden sprachlich häufig zu Kausalitäten, Fleischessen wird zur Ursache von Darmkrebs, Kaffeetrinken zum Abwehrmittel von Prostatakrebs und Katzen zur Notwendigkeit für finanziellen Erfolg. Mit Ausnahme des letzten Beispiels ist ...

Soziologie: Robert K. Merton

Nicht nur wegen seiner Arbeiten zur Anomie zählt Robert K. Merton zu den größten Soziologen des 20. Jahrhunderts. Der Unterscheidung in individuelle Handlungsmotive und gesellschaftlich vorgegebene Handlungsziele ist eine grundlegende Unterscheidung, die sein Werk durchzieht, eine Unterscheidung, die man heute nicht oft genug wiederholen kann, am besten in den Worten von Lewis Coser, einem Schüler ...

Geschichte: Deutsche Kriegsziele im Ersten Weltkrieg

Kaum ein Buch hat die Zunft der Historiker so in Aufregung versetzt, wie das Buch “Griff nach der Weltmacht” von Fritz Fischer. Darin entwickelt Fischer die Hypothese, dass der Erste Weltkrieg von Deutschland mit dem Ziel vom Zaun gebrochen wurde, sich als Mittelmacht zu etablieren, deren Staatsgebiet zum einen weit in den Osten reicht und ...

Durkheim: Soziologische Tatbestände

Die Soziologie, so hat sie Emile Durkheim definiert, ist die Wissenschaft der soziologischen Tatbestände. Die Erklärung und das Verstehen soziologischer Tatbestände ist entsprechend die Aufgabe, deren sich die Soziologie widmen muss. Nun stellt sich die Frage, was unter einem soziologischen Tatbestand zu verstehen ist bzw. wie Durkheim “soziologische Tatbestände” definiert. Er tut dies in seiner Monographie “Die Regeln der ...