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Statistik: A priori oder a posteriori Vergleiche?

Im Rahmen von z.B. Varianzanalysen wird zwischen a priori und a posteriori Vergleichen unterschieden. Was es damit auf sich hat, erklärt Jürgen Bortz in anschaulicher Weise. Bevor wir seine Erklärung wiedergeben, soll darauf hingewiesen werden, dass sich a priori bzw. a posteriori generell auf die Frage, mit welchen Erwartungen an eine Analyse herangegangen wurde und ...

Soziologie: Soziale Rolle

Ralf Dahrendorf hat mit seinem 1958 veröffentlichten Buch „Homo Sociologicus“ das Konzept der sozialen Rolle in Deutschland eingeführt. Dahrendorf vertritt darin eine Auffassung, die Wiswede (1997: 181) als funktionalistische Perspektive ansieht: Soziale Rollen sind an der Schnittstelle zwischen Individuum und Gesellschaft und haben drei konstituierende Elemente: „(1) Soziale Rollen sind gleich Positionen quasi-objektive vom Einzelnen ...

Hayek: Individualistische Sozialwissenschaft

Friedrich A. Hayek ist vielen ein Begriff als Ökonom und Philosoph, der die Freie Marktwirtschaft nicht zuletzt mit seinem System einer evolutorischen Ökonomie, wie dies bereits Schumpeter vor ihm getan hat, mit einer theoretischen Grundlegung versorgt hat. Wenige wissen, dass Hayek auch methodologische Grundlagen gelegt hat. Als Vertreter einer individualistischen Sozialwissenschaft war es ihm ein ...

Sozialpsychologie: Tajfel über Stereotype

Wenn heute die Rede auf Stereotype kommt, dann ist damit häufig bereits eine negative Wertung verbunden, denn Stereotypisieren gilt als negative Tätigkeit, fast schon als eine Form der Diskriminierung. Das war nicht immer so. Bereits Gordon Allport hat 1954 auf die kognitive Funktion von Stereotypen hingewiesen. Einige Jahre später (1981) hat Henri Tajfel die normative, ...

Soziologie: Kulturkritik und Frankfurter Schule

Die Frankfurter Schule wird häufig auf Jürgen Habermas verkürzt. Die Geschicht der Frankfurter Schule beginnt jedoch bereits in der Weimarer Republik und erstreckt sich über einige Jahrzehnte. Zur Frankfurter Schulen zählen nicht zuletzt Theodor Adorno, Max Horkheimer, die mit der Dialektik der Moderne wohl das bekannteste und gleichzeitig am wenigsten lesbare Werk der Frankfurter Schule ...

Max Weber: Legitime Formen der Herrschaft

Jede politische Ordnung hat im Kern ein System der Herrschaft, wobei Herrschaft letztlich die Fähigkeit beschreibt, andere zur Akzeptanz oder zur Ausführung bestimmter Handlungen zu bewegen. Dieses “Bewegen” kann über eine Reihe von Mitteln erfolgen, die die Legitimität einer Herrschaft begründen. Max Weber ist der Autor, der den grundlegendsten Beitrag zur Legitimität von Herrschaft und ...

Ökonomie: Meritokratie

Fairness, Gerechtigkeit, Meritokratie, die drei Konzepte sind miteinander verwandt oder doch zumindest mit einander verbunden. Fairness bezieht sich auf die Art der Behandlung von Akteuren, Gerechtigkeit darauf, dass die Relation der Behandlung die unterschiedliche Leistung in Rechnung stellt und Meritokratie scheint eine Klammer über beide zu bilden. Amartya Sen hat dies im Jahre 2000 wie ...

Qualitative Sozialforschung: Grounded Theory und Vergleichsgruppen

Im Zentrum der Grounded Theory als Methode zur Auswertung qualitativen Materials steht der Vergleich. Durch den ständigen Vergleich z.B. verschiedener Interviews und deren Bezug auf bereits gefundene Ergebnisse soll es möglich sein, schrittweise zu allgemeinen Aussagen fortzuschreiten. Die Frage, wie dieser Vergleich von Statten gehen soll und wie die Gruppen ausgewählt werden, die einem Vergleich ...

History: The Legacy of the Great War

The First World War, the Great War in British historical writings, has – at least in the shelves of bookstores – a lasting legacy. The Great War, in some way or another, changed British society, like every war changes every society: “war represents, at once, a temporary reorganization and re-justification of the role structure of ...

Kriminologie: Die subjektive Schwere von Straftaten

Kriminologie: Die subjektive Schwere von Straftaten
Aus dem Strafrecht ist eine Hierarchiesierung von Straftaten nach ihrer Schwere bekannt: schwere bzw. schwerwiegende Straftaten sollen härter bestraft werden als weniger schwere bzw. schwerwiegende Straftaten, und im Großen und Ganzen dürfte Einigkeit darüber bestehen, dass Totschlag eine schwerwiegendere Straftat ist als Diebstahl. Die Einigkeit über die Schwere einer Straftat dürfte aber weit weniger weitgehend ...