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Psychologie: Aggression

Aggression wird von Psychologen als körperliches oder verbales Handeln definiert, das darauf gerichtet ist, zu verletzen oder zu zerstören. Gewalt ist entsprechend eine Ausdruck von Aggression oder eine Form von Aggression. Die Erklärung für Aggression sind vielfältig. Sie beginnen bei der Annahme angeborener Aggression, eine Erklärung, die man Siegmund Freud zuschreiben kann. Während Freud über ...

Prokrastination: Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht (stets) auf morgen ….

Wir alle dürften schon einmal Dinge, die jetzt hätten getan werden müssen oder können, aufgeschoben haben, um sie irgendwann später zu erledigen. Tatsächlich schiebt man immer viele Dinge auf, einfach, weil es selten zu einem bestimmten Zeitpunkt nur eine einzige Sache zu erledigen gilt und man dann, wenn man sich dazu entscheidet, etwas bestimmtes zu ...

Empirische Sozialforschung: Repräsentativität durch Zufallsauswahl

Das Konzept der Repräsentativität geistert immer dann durch die Medien, wenn die Umfrage eines Meinungsforschungsinstituts thematisiert wird. Letztere reklamieren in der Regel für ihre Ergebnisse Repräsentativität. Doch wann liegt, technisch besehen, Repräsentativität vor? Was sind ihre Voraussetzungen und warum kann Repräsentativität nur durch eine Zufallsauswahl sichergestellt werden? Helmut Kromrey hat die Antwort: “Für Wahrscheinlichkeitsauswahlen (im ...

Soziologie: Ist Scheidung vererbbar?

Die intergenerationale Scheidungstransmission, also die Frage, ob eine hohe Wahrscheinlichkeit, sich scheiden zu lassen, über Generationen hinweg von Scheidungseltern an ihre Kinder weitergegeben, ist eine der spannenden soziologischen Fragen und eine der wenigen, die umfassend bearbeitet wurde. Heike Diefenbach hat die Frage danach, ob und warum Kinder geschiedener Eltern sich selbst häufiger scheiden lassen als ...

Spieltheorie: Zero-Sum und Mixed Games

Bis Thomas C. Shelling seine Arbeiten zur “Strategy of Conflict” veröffentlicht hat, waren Zero-Sum-Games das beherrschende Motiv in der Spieltheorie, also Spiele, bei denen des einen Verlust des anderen Gewinn war. Shelling kommt das Verdienst zu, auf die Bedeutung gemischter Spiele, von Kooperationsspielen in Besonderen und Spielen gegenseitiger Abhängigkeit hingewiesen zu haben. “On the strategy of ...

Empirische Sozialforschung: Aufgaben qualitativer Inhaltsanalyse

In den letzten Jahren hat die qualitative Inhaltsanalyse als Methode der Datenauswertung eine immer weitere Verbreitung gefunden. Die Verbreitung ist jedoch einzig darauf zurückzuführen, dass die qualitative Inhaltsanalyse genutzt wird, um Textmaterial zu reduzieren und daraus induktiv Informationen zu gewinnen, die der Forscher zuvor nicht hatte. Die qualitative Inhaltsanalyse hat jedoch mehr zu bieten. Ein Blick ...

Grundlagen der empirischen Sozialforschung: Die nominelle und die operationelle Definition von Begriffen

Schaut man in eine beliebige Zeitung oder Zeitschrift, so stellt man schnell fest, dass es zu jedem beliebigen Thema und jedem beliebigen Zusammenhang Studien, ja, eine regelrechte „Studieninflation“, gibt. Man gewinnt den Eindruck, dass empirische Sozialforschung einfach ist und jeder einfach einmal eine Befragung zu einem Thema oder einem Zusammenhang, das/der ihn interessiert, durchführen kann. ...

Maslow: Die Theorie der menschlichen Motivation und die Bedürfnispyramide

Die sogenannte Bedürfnispyramide ist ein Modell, in dem menschliche Bedürfnisse in eine fünf Stufen umfassende Hierarchie gebracht werden. Sie wurde von dem amerikanischen Psychologen Abraham H. Maslow in den 1940er- und 1950er-Jahren entwickelt. Die Basis der Pyramide bilden physiologische Bedürfnissse nach Wärme, Wasser, Nahrung und Ruhe. Auf der zweiten Stufe verortet Maslow das Bedürfnis nach ...

Taguieff: Rassismus als Ideologie

In der “Macht des Vorurteils” entwickelt Pierre-André Taguieff u.a. eine detaillierte Konzeptionalisierung von Rassismus, u.a. als Ideologie. In Zeiten, in denen jeder das Wort “Rassismus” im Mund führt, und nur die wenigsten genau angeben können, was sie mit Rassismus eigentlich meinen, ist es sinnvoll, an die Bedeutung eines wissenschaftlichen Konzepts zu erinnern, das in keiner Weise ...

Homans: Regeln der Theoriebildung

Was viele nicht mehr wissen, George Caspar Homans hat nicht nur eine Theorie der sozialen Gruppe aufgestellt, er hat auch Regeln der Theoriebildung benannt, und zwar die folgenden: Beachte zuerst das Augenscheinliche, das Vertraute, das Alltägliche. In einer Wissenschaft, die ihre Fundamente noch nicht gelegt hat, sind dies die Dinge, bei denen sich eine Untersuchung ...