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Soziologie: Ist Scheidung vererbbar?

Die intergenerationale Scheidungstransmission, also die Frage, ob eine hohe Wahrscheinlichkeit, sich scheiden zu lassen, über Generationen hinweg von Scheidungseltern an ihre Kinder weitergegeben, ist eine der spannenden soziologischen Fragen und eine der wenigen, die umfassend bearbeitet wurde. Heike Diefenbach hat die Frage danach, ob und warum Kinder geschiedener Eltern sich selbst häufiger scheiden lassen als ...

Bildungsforschung: Der ideale Schüler

Das Konzept vom idealen Schüler („ideal pupil“) wurde von dem amerikanischen Soziologen Howard Saul Becker im Rahmen seiner Doktorarbeit entwickelt und im Jahr 1952 in Form eines Artikels in der Fachzeitschrift „Journal of Educational Sociology“ einer breiten Leserschaft vorgestellt. In seiner Doktorarbeit untersuchte Becker, wie 60 Lehrkräfte in Chicago ihre Schüler in Abhängigkeit der sozialen ...

Soziale Arbeit: Offene Jugendarbeit

„Offene Jugendarbeit findet vor allem in Jugendfreizeitstätten (…) statt. Es handelt sich um Einrichtungen, die allen Jugendlichen, besonders den nichtorganisierten, durch Bereitstellen von Räumen und Sachmitteln die Möglichkeit zu vielfältigen Freizeitaktivitäten bieten und regelmäßig, d.h. an mehreren Tagen in der Woche bis in den Abend geöffnet sind“.[1] Offene Jugendarbeit zeichnet sich dabei vor allem durch ...

Empirische Sozialforschung: Aufgaben qualitativer Inhaltsanalyse

In den letzten Jahren hat die qualitative Inhaltsanalyse als Methode der Datenauswertung eine immer weitere Verbreitung gefunden. Die Verbreitung ist jedoch einzig darauf zurückzuführen, dass die qualitative Inhaltsanalyse genutzt wird, um Textmaterial zu reduzieren und daraus induktiv Informationen zu gewinnen, die der Forscher zuvor nicht hatte. Die qualitative Inhaltsanalyse hat jedoch mehr zu bieten. Ein Blick ...

Gesundheitswissenschaften: Alternativen zur medikamentösen Behandlung der Symptome von ADHS

Bereits im Jahr 1890 hat W. James ein „deficit of inhibitory control“ identifiziert, und im Jahr 1932 führten Kramer und Pollnow die Bezeichnung „Hyperkinetic Syndrom“ ein. Eine spezifische Verhaltensstörung mit dem Titel „Hyperkinectic Disorder of Childhood“ wurde im Jahr 1957 identifiziert, und in die Internationale Klassifikation der Krankheiten wurde ADHS erstmals im Jahr 1974 aufgenommen ...

Soziale Handlungssysteme

Talcott Parsons hat in “The Structure of Social Action” eine Beschreibung der Bestandteile sozialer Handlungssysteme vorgenommen, die einstmal sehr einflussreich gewesen ist. Eine interessante Wendung hat die Parsonsche Inventarliste sozialer Handlungssituationen bei Harold Garfinkel gefunden, dessen Buch man auch die beste Zusammenstellung des Parsonschen Konzepts entnehmen kann: “One of the central claims of The Structure ...

Sozialpädagogik: Totale Institutionen

Das Konzept der totalen Institutionen wurde von dem englischen Soziologen Erving Goffman im Zusammenhang mit seiner teilnehmenden Beobachtung des Alltagslebens im St. Elizabeth Hospital in Washington D.C. entwickelt. Die Ergebnisse seiner Studie hat er im Jahr 1961 in seinem Buch „Asylums: Essays on the Social Situation of Mental Patients and Other Inmates“ veröffentlicht. (Das Buch ...

Jugendsoziologe: Generation

Mit der Erfindung von Kindheit und Jugend geht eine neue Forschungsrichtung einher. Nicht nur das: Auf Grundlage von beidem erfolgen Gruppenbildungen, die wiederum Grundlage für Forschungsrichtungen und -paradigmata bilden. Ein solches Paradigma, das es noch nicht zur Theorie geschafft hat, ist der generationstypologische Ansatz. Zu seinen wichtigsten Vertretern zählen u.a. Karl Mannheim oder Margaret Mead. ...