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Pädagogik: Schulqualität und Schulkultur

Schon in den 1970er Jahren hat Helmut Fend eine Reihe richtungsweisender Studien durchgeführt, um die Determinanten von Schulqualität herauszuarbeiten. Im Zuge seiner Arbeit hat er das Konzept der Schulkultur entwickelt. Schulkultur entsteht aus dem Zusammenwirken von Lehrern, Eltern und Schülern. Dass an Schulleistungen neben Eltern und Schülern auch Lehrer beteiligt sind, ist ein Umstand, der ...

Bildungsforschung: Sprachcodes und Sozialstruktur

Einer der ersten Ansätze, mit denen versucht werden sollte, soziale Ungleichheit bei der Bildung zu erklären, stammt von Basil Bernstein und ist Teil seiner umfassenderen Arbeit über Class, Codes und Control. Am bekanntesten dürfte dabei die Unterscheidung zwischen restringierten und elaborierten Sprachcodes sein, die Bernstein auf der einen Seite zur Ursache von Bildungserfolg erklärt, auf ...

Bildungsforschung: Der ideale Schüler

Das Konzept vom idealen Schüler („ideal pupil“) wurde von dem amerikanischen Soziologen Howard Saul Becker im Rahmen seiner Doktorarbeit entwickelt und im Jahr 1952 in Form eines Artikels in der Fachzeitschrift „Journal of Educational Sociology“ einer breiten Leserschaft vorgestellt. In seiner Doktorarbeit untersuchte Becker, wie 60 Lehrkräfte in Chicago ihre Schüler in Abhängigkeit der sozialen ...

Soziale Arbeit: Offene Jugendarbeit

„Offene Jugendarbeit findet vor allem in Jugendfreizeitstätten (…) statt. Es handelt sich um Einrichtungen, die allen Jugendlichen, besonders den nichtorganisierten, durch Bereitstellen von Räumen und Sachmitteln die Möglichkeit zu vielfältigen Freizeitaktivitäten bieten und regelmäßig, d.h. an mehreren Tagen in der Woche bis in den Abend geöffnet sind“.[1] Offene Jugendarbeit zeichnet sich dabei vor allem durch ...

Germanistik: Schichtspezifische Sprache

Von Basil Bernstein stammt die Idee, dass Sprache bzw. Sprachfähigkeit und der vorhandene Sprachfundus als eine Funktion der sozialen Schicht, in der ein Sprecher aufgewachsen ist, erklären lassen. Die Unterscheidung, die den Ausgangspunkt für Bernstein darstellt, ist recht eingängig: Sprache ist für ihn durch das Gesamt der grammatikalischen Regeln und der Syntax, beides bezeichnet er als Struktur ...

Empirische Sozialforschung: Aufgaben qualitativer Inhaltsanalyse

In den letzten Jahren hat die qualitative Inhaltsanalyse als Methode der Datenauswertung eine immer weitere Verbreitung gefunden. Die Verbreitung ist jedoch einzig darauf zurückzuführen, dass die qualitative Inhaltsanalyse genutzt wird, um Textmaterial zu reduzieren und daraus induktiv Informationen zu gewinnen, die der Forscher zuvor nicht hatte. Die qualitative Inhaltsanalyse hat jedoch mehr zu bieten. Ein Blick ...

Kriminologie: Delinquentes Verhalten ist erlerntes Verhalten

Die Frage, warum sich Menschen kriminell (delinquent) verhalten, beschäftigt Sozialwissenschaftler seit Jahrhunderten. Eine der Antworten, die – obwohl schon mehrere Jahrzehnte alt – immer noch aktuell ist, ist die Theorie der Differentiellen Assoziation von Edwin Sutherland. Sutherland ist der Ansicht, dass delinquentes Verhalten erlerntes Verhalten ist. Seine Lerntheorie des delinquenten Verhaltens fasst er in neun ...

Martin: Theorien in den Sozialwissenschaften

Der Begriff der “Theorie” wird in den Sozialwissenschaften sehr unterschiedlich benutzt: Sozialwissenschaftler sagen, sie sind auf sozialwissenschaftliche Theorien spezialisiert, wenn sie sich mit dem Werk von Autoren beschäftigen, die als Theoretiker der Sozialwissenschaften gelten, wie z.B. Talcott Parsons, Max Weber oder Pierre Bourdieu. Der Begriff „Theorie“ wird aber auch benutzt, um wichtige Behauptungen oder Grund-Sätze, ...

Kulturwissenschaft: Ideologie

Was ist eine Ideologie? Philip Converse hat unter einer Ideologie ein Überzeugungssystem verstanden, also eine spezifische Sicht der Dinge. Dieser Definition fehlt die politische Dimension, die eine Ideologie auszeichnet. Terry Eagleton hat diese Dimension geliefert, indem er Ideologie als Aussagen- oder Glaubensgerüst bezeichnet hat, das zur Legitimation einer spezifischen Machtverteilung und somit zur Legitimation der ...

Geschichte: Schule im Nationalsozialismus

Geschichte: Schule im Nationalsozialismus
Aus dem Nachwort des Buches von Kurt-Ingo Flessau: “Nachdem Autoren, Herausgeber und Verlage solcher Pläne und Bücher über zweieinhalb Jahrzehnte mit erkennbarem Erfolg versucht hatten, alle die Wirklichkeit verfälschende Ideologie aus ihnen herauszuhalten, erheben sich mittlerweile wieder Stimmen gegen den Versuch, Schulbücher wie Lehrpläne möglichst von parteipolitischen Einflüssen freizuhalten, und für eine parteiliche Belehrung des ...