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Sprachwissenschaft: Politisch-korrekte Sprache

Analysen politisch-korrekter Sprache, die – wenn man so will: wissenssoziologisch die politisch-korrekte Sprache hinterfragen sind sehr selten. Einer der wenigen Versuche, das Phänoemn “politisch-korrekte Sprache” in seinen sprachlichen Auswirkungen und Voraussetzungen zu analysieren, stammt von Keith Allan und Kate Burridge. Er findet sich im Buch “Forbidden Words”. Dort steht unter anderem Folgendes zu lesen: “Robert ...

Ökonomie: Rationale Bubbles

Der Alltagsverstand will es so, dass ein Crash, eine Finanzkrise, eine Spekulationsblase das Ergebnis irrationalen Handelns von Akteuren ist, mit denen die Gier durchgegangen ist. Eine Finanzkrise ist entsprechend das Ergebnis unverantwortbarer und vor allem nicht rationaler Entscheidungen, die mit dem Ziel eigener Bereicherung und ohne Rücksicht auf Verluste getroffen wurden. Soweit der Alltagsverstand, wie ...

Ökonomie: Nutzenmaximierung und Altruismus

Die Diskussion ist so alt wie das Model des Homo Oeconomicus, das Modell des Menschen, der Handlungsentscheidungen entlang eines Kalküls, das Kosten, Nutzen und Eintrittswahrscheinlichkeit einer Handlungsalternative berücksichtigt. Altruismus, so die Kritik, also die Hilfe ohne Einnutzen, die Hilfe ohne eigene Interessen, eigenen Gewinn, er werde von diesem Modell nicht erfasst. Zwar könne man argumentieren, ...

Soziologie: Die Produktivität gesellschaftlicher Konflikte

Heute vor 61 Jahren, nämlich 1956, wurde ein Buch veröffentlicht, das in den folgenden Jahrzehnten als ein Klassiker der Soziologie galt, nämlich das Buch mit dem Titel „The Functions of Social Conflict“ von Lewis A. Coser. Das Buch basiert auf Cosers Dissertationsschrift, die er unter der Betreuung von Robert K. Merton angefertigt hat, und hat ...

Sozialwissenschaften: Bewusst falsche Prognosen

Zuweilen findet man in wissenschaftlichen Publikationen unerwartet klare Aussagen darüber, wie Wissenschaft und ihr Leumund missbraucht und benutzt werden. Von Karl-Dieter Opp stammt die folgende Passage: “Wir sind bisher davon ausgegangen, dass diejenigen, die eine Prognose treffen, das Ziel haben, das vorauszusagende Ereignis auch zutreffend zu prognostizieren. Dies ist aber keineswegs immer der Fall. Es ...

Politikwissenschaft: Diktatur

Viele politikwissenschaftlichen Begriffe sind mittlerweile so lange in Gebrauch, dass jeder zu meinen glaubt, er wisse, was sich hinter dem Konzept, das einst Grundlage der Bestimmung des Begriffs war, versteckt. Begriffe wie “Diktatur” sind zudem in den allgemeinen Sprachgebrauch übergegangen, was neben dem politikwissenschaftlichen noch ein Alltagsverständnis mit sich bringt. Diese beiden Verstädnisse sind nicht ...

Wissenschaftslehre: Anomalien und Erkenntnis-Fortschritt

Ursprünglich war die Idee, dass wissenschaftlicher Fortschritt kumulativ erfolgt. Wir lernen immer mehr über unsere Umwelt. Jede neue Theorie erklärt, was die alte Theorie erklärt hat und etwas darüber hinaus. Dann kam Karl Popper mit seinem kritischen Rationalismus und hat den Erkenntnisfortschritt mit einem Scheinwerfer verglichen, der einen bestimmten Bereich erhellt, andere im Dunkeln belässt. ...

Ökonomie: Monopol

Von Monopolisten und Monopolen ist häufig dann die Rede, wenn argumentiert werden soll, dass bestimmte Marktteilnehmer über zu viel Marktmacht verfügen. Die Frage, was denn ein Monopol ist und wodurch es sich auszeichnet, wird dabei normativ, nicht deskriptiv beantwortet. Ersteres führt dazu, dass Unternehmen in das Blickfeld geraten, letzteres dazu, dass Staaten, deren Leistungen wohl ...

Ökonomie: Rent Seeking

Das Konzept des Rent Seeking ist ein zentraler Bestandteil der Public Choice, die James Buchanan und Gordon Tullock gemeinsam entwickelt haben. Die wohl beste Definition dessen, was mit Rent Seeking gemeint ist, findet sich im Buch “The Rent Seeking Society” von Gordon Tullock: “This brings me to my defintion of rent seeking. Instead of attempting ...

Pseudo-Wissenschaft: Wilhelm Reich

Als Abgrenzungsproblem hat Karl Raimund Popper die Frage diskutiert, wo Wissenschaft aufhört und für ihn: Metaphysik anfängt. Statt Metaphysik kann man auch Spekulation oder Phantasie einsetzen. Die Grenze, die Popper gezogen hat, verläuft bekanntlich entlang der drei Kriterien der empirischen Prüfbarkeit, der Falsifizierbarkeit und der intersubjektiven Nachvollziehbarkeit. Martin Gardner hat in den 1950er Jahren ein ...