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Soziologie: Die normative Konstruktion von Gesellschaft

Einer der soziologischen Klassiker, die zwischenzeitlich fast vollständig in Vergessenheit geraten sind, ist Heinrich Popitz. Zu den Klassikern, die Popitz im Verlauf seiner soziologischen Schaffensperiode verfasst hat, gehört das kleine Brevier “Die normative Konstruktion von Gesellschaft”. Darin stellt er drei Prinzipien auf, die in jeder Gesellschaft vorhanden sind und somit universelle Grundlagen der normativen Konstruktion ...

Soziologie: Handlungsgründe

Soziologie als Wissenschaft, deren Gegenstand soziale Fakten ist, ist mit menschlichem Handeln als Nukleus und menschlicher Interaktion als Prozess, der letztlich zur Produktion sozialer Fakten führt, konfrontiert. Damit stehen die Bestimmungsgründe des menschlichen Handelns im Zentrum des soziologischen Interesses und diese Bestimmungsgründe hat Max Weber wie folgt zusammengestellt: “Wie jedes Handeln kann auch das soziale ...

Politikwissenschaft: Parteienfinanzierung

„Die Parteienfinanzierung in den konsolidierten liberalen Demokratien“, so schreibt Helms, „kennt viele Formen. … Dem deutschen Modell wurde attestiert, dass es die schlechteste beider Welten kumuliere: ‚großzügige Steuerbegünstigungen wie in Amerika kombiniert mit öffentlicher Finanzierung wie in den kontinentaleuropäischen Ländern“ (von Beyme 2002, 51). Entsprechend hoch sind die Einkünfte der deutschen Parteien im internationalen Vergleich“ ...

Risiko und Unsicherheit

Die Begriffe Risiko und Unsicherheit sind Bestandteil der Alltagssprache. Als wissenschaftliche Begriffe haben sie jedoch eine Bedeutung, die häufig von der Alltagsbedeutung abweicht. Risiko kann in einer ersten Näherung damit qualifiziert werden, dass es mit negativen Folgen verbunden ist: „…risk is technically defined as the possibility of suffering harm from hazard“ (Cohrssen & Covello, 1999, ...

Psychologie: Altruismus kann man nicht herbeireden

Psychologie: Altruismus kann man nicht herbeireden
“Was würdest Du tun, wenn Du heute eine Million Britische Pfund in bar erhalten würdest?” – das wurden 1.143 Waliser Schüler im Alter von 10 bis 15 Jahren von Forschern des Wales Institute of Social and Economic Research gefragt. Die Antworten sind eindeutig: 36,3% der befragten Schüler würden das Geld für sich ausgeben; 13,9% würden ...

BWL: Schweigen und Führen

BWL: Schweigen und Führen
Die Literatur, die sich mit Führung und Führungstilen befasst, gemeinhin auch in Deutschland als Leadership-Forschung bezeichnet, ist über die letzten Jahrzente vom charismatischen oder transformationalen Führer beherrscht worden, der, wie Bass schreibt, sich durch folgende Fähigkeiten auszeichnet: „Transformational leadership refers to the leader moving the follower beyond immediate self-interest. … It elevates the follower’s level ...

Statistik und empirische Sozialforschung leicht gemacht

Statistik und empirische Sozialforschung leicht gemacht
Vor allem für Sozialwissenschaftler ist Statistik immer noch einer der Angstgegner. Formeln, Berechnungen, kaum überschaubare Algorithmen, die bestimmten Analyseverfahren zu Grunde liegen und Probleme damit, wie Ergebnisse zu interpretieren sind, beschreiben, was den Angstgegner im Kern ausmacht. Dabei ist die Berechnung von Mittelwert und Standardabweichung ein Leichtes. Dabei ist der Aufbau und die Logik statischer ...

Management: Die Wiederentdeckung der Ambivalenz

Management: Die Wiederentdeckung der Ambivalenz
Bislang herrscht in Management-Theorien eine positive Eindimensionalität: Zufriedene Mitarbeiter arbeiten besser, verbessern das Betriebsklima, sind glücklich und wirken sich positiv auf das Betriebsergebnis aus. Zufriedene Kunden machen kostenlos und per Word-of-Mouth Werbung und vor allem: zufriedene Kunden können zu loyalen Kunden werden, die wiederkommen und gegen Abwerbeversuche der Konkurrenz resistent sind. Eine Sonderausgabe der Human Relations ...

Ökonomie: Anreize zur Aufnahme eines Arbeitsplatzes

Ökonomie: Anreize zur Aufnahme eines Arbeitsplatzes
Eine Grundannahme, die mit der Idee freier Märkte und entsprechend auch mit Arbeitsmärkten verbunden ist, lautet: Marktteilnehmer sind keinen Beschränkungen unterworfen. Übertragen auf den Arbeitsmakt heißt das z.B.: Wenn an einem Ort A Arbeitslosigkeit herrscht, und an Ort B ein Überangebot an Arbeit vorhanden ist, dann wird ein Anbieter von Arbeit, der in A lebt, nach ...

Sozialwissenschaften: Das Happiness-Gen

Sozialwissenschaften: Das Happiness-Gen
Im Gericht spricht man von “circumstantial evidence, wenn eine Verurteilung auf einer indirekten Beweisführung basiert. In den Sozialwissenschaften ergibt sich die Notwendigkeit zu indirekter Beweisführung in der Regel aus Korrelationen, die gefunden werden. Eine solche Korrelation berichten Eugenio Proto und Andrew J. Oswald in einem grauen Papier, das im Institut für Arbeitsforschung in Bonn veröffentlicht wurde. ...