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Politikwissenschaft: Demokratisierung

Wer liest heute noch in Wörterbüchern? Vermutlich nicht mehr viele. Die Möglichkeit, sich online schnell zu Themen zu informieren und sich entsprechend kundig zu machen, hat den Griff ins Regal und das Schmökern in alten Büchern weitgehend abgelöst. Dabei ist es zuweilen überraschen, was man in Wörterbücher, z.B. dem Wörterbuch der Soziologie an Erklärungen für ...

Sozialpsychologie: Tajfel über Stereotype

Wenn heute die Rede auf Stereotype kommt, dann ist damit häufig bereits eine negative Wertung verbunden, denn Stereotypisieren gilt als negative Tätigkeit, fast schon als eine Form der Diskriminierung. Das war nicht immer so. Bereits Gordon Allport hat 1954 auf die kognitive Funktion von Stereotypen hingewiesen. Einige Jahre später (1981) hat Henri Tajfel die normative, ...

Sprachwissenschaft: Politisch-korrekte Sprache

Analysen politisch-korrekter Sprache, die – wenn man so will: wissenssoziologisch die politisch-korrekte Sprache hinterfragen sind sehr selten. Einer der wenigen Versuche, das Phänoemn “politisch-korrekte Sprache” in seinen sprachlichen Auswirkungen und Voraussetzungen zu analysieren, stammt von Keith Allan und Kate Burridge. Er findet sich im Buch “Forbidden Words”. Dort steht unter anderem Folgendes zu lesen: “Robert ...

Kriminologie: Die subjektive Schwere von Straftaten

Kriminologie: Die subjektive Schwere von Straftaten
Aus dem Strafrecht ist eine Hierarchiesierung von Straftaten nach ihrer Schwere bekannt: schwere bzw. schwerwiegende Straftaten sollen härter bestraft werden als weniger schwere bzw. schwerwiegende Straftaten, und im Großen und Ganzen dürfte Einigkeit darüber bestehen, dass Totschlag eine schwerwiegendere Straftat ist als Diebstahl. Die Einigkeit über die Schwere einer Straftat dürfte aber weit weniger weitgehend ...

Ökonomie: Asset Specificity

Die Spezifizität von Assets spielt im Rahmen der Transaktionskostentheorie und für die Frage des Make or Buy eine große Rolle. Die Idee einer Spezifizität von Assets und somit eine Spezifizität, die bei gegebener asymmetrischer Information Möglichkeiten für opportunistisches Verhalten bereitstellt, stammt im Wesentlichen von Oliver Williamson. In seinem 1985 erschienenen Buch “The Economic Institutions of ...

BWL: Franchising

Es ist ziemlich schwierig, eine einheitliche Definition dessen, was unter Franchising verstanden werden soll, in der Literatur zu finden, wenngleich das, was Franchising ausmachen soll, recht einfach zu beschreiben ist: Ein Franchisegeber verkauft ein „franchise“, d.h. Lizenzen, Rechte oder ein Produkt an einen Franchisenehmer und räumt diesem das Recht ein, das „franchise“ zu vermarkten. Caves ...

Korruption

Vorteilsnahme im Amt, Bestechung, Bestechlichkeit, Vorteilsgewährung, Abgeordnetenbestechung, die Straftaten, die unter dem Begriff “Korruption” gefasst werden, sind zahlreich. Ebenso zahlreich wie die Definitionen davon, was nun eigentlich als Korruption verstanden werden soll. Wir geben hier einen kleinen Einblick in die sozialwissenschaftliche Welt, die der Definition von Korruption gewidmet ist: Für Lambsdorff ist Korruption „deemed to ...

Erziehungswissenschaften: Was ist „Standpunktpädagogik“?

Der Begriff „Standpunktpädagogik“ ist zunächst einfach die Übersetzung des englischsprachigen Begriffs „Standpoint Pedagogy“ ins Deutsche. Von „Standpoint Pedagogy“ ist in den englischsprachigen Ländern seit den 2000er-Jahren im Zusammenhang mit Pädagogik in und für die multikulturelle bzw. pluralistische Gesellschaft die Rede. Im Kern beinhaltet es die Idee, in die Pädagogik bzw. in den Lehr-Lern-Prozess die Wissensbestände, ...

Sozialpsychologie: Kooperation

Ende der 1970er Jahre hatte Robert Axelrod die Idee, ein Computerturnier zu veranstalten. Teilnehmer waren Computerprogramme, deren Aufgabe darin bestand, zu kooperieren oder nicht zu kooperieren. Da Kooperation eine Interaktion zwischen mindestens zwei Menschen ist, ging es letztlich darum, die Bedingungen einer erfolgreichen Kooperation in Abhängigkeit von Reaktionen des Gegenüber zu bestimmen. Das Turnier hatte ...

Ökomomie: Entscheidungsmodelle

Akteure handeln rational. Sie maximieren ihren Nutzen. Sie versuchen jedenfalls, mit ihren Handlungen ihren Nutzen zu maximieren. Aber: Welche Rationalität ist die richtige, um das Handeln von Akteuren vorherzusagen? Das, was Max Weber die objektive Richtigkeitsrationalität genannt hat oder das, was Herbert Simon “bounded rationality” genannt hat? Die Antwort auf diese Frage hängt mit dem ...