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Philosophie: Sicheres Wissen

Kann man sicher wissen? Gibt es Objektivität? Gibt es Wahrheit.
Ein “nein” auf alle drei Fragen, ist die Antwort, die der Kritische Rationalismus gibt, und es ist die Antwort, die der normale Menschenverstand gibt, denn wenn es Wahrheit und objektives Wissen gäbe, dann dürfte es nichts geben, was unbekannt und neu ist, die Zukunft wäre ebenso bekannt wie die Gegenwart und die Vergangenheit.

Aber sprechen wir lieber mit Karl Raimund Popper, dem Begründer des Kritischen Rationalismus:

“Alles Wissen ist nur Vermutungswissen. Die verschiedenen Vermutungen oder Hypothesen sind unsere intuitiven Erfindungen (also ihrer Entstehung nach a priori). Sie werden durch Erfahrung, durch bittere Erfahrung, ausgemerzt und damit wird ihre Ersetzung durch bessere Vermutungen angregt: darin und allein darin besteht die Leistung der Erfahrung für die Wissenschaft. Alles andere ist unsere kreative Tätigkeit; unsere Suche nach prüfbaren Konsequenzen unserer Theorien – nach möglichen Achillesfersen. Unsere Suche nach experimentellen Bedingungen, um die möglichen Fehler unserer Theorie bloßzustellen. Und sogar in unseren Erfahrungen, in unseren Beobachtungen, in unseren Wahrnehmungen sind wir aktiv: aktiv wie die Fledermäuse, die ihr akustisches Radar selbst gezielt aussenden” (Karl Raimund Popper, Logik der Forschung, Neuer Anhang, S. 452)