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Jugendsoziologe: Generation

Mit der Erfindung von Kindheit und Jugend geht eine neue Forschungsrichtung einher. Nicht nur das: Auf Grundlage von beidem erfolgen Gruppenbildungen, die wiederum Grundlage für Forschungsrichtungen und -paradigmata bilden. Ein solches Paradigma, das es noch nicht zur Theorie geschafft hat, ist der generationstypologische Ansatz. Zu seinen wichtigsten Vertretern zählen u.a. Karl Mannheim oder Margaret Mead.

Zu den Leistungen, die sich die Vertreter des generationstypologischen Ansatzes anheften können, besteht in der Definition dessen, was unter Generation verstanden werden soll:

“Der Begriff der Generation bezeichnet:

  • quotebiologisch und bevölkerungsstatistisch die typische Generationenfolge, das heißt den zu einer bestimmten Zeit üblichen Abstand zwischen den Geburtsjahren der Eltern und ihrer Kinder;
  • soziologisch den epochaltypischen Lebens- und Erlebniszusammenhang, ‘die Summe aller ungefähr Gleichaltrigen eines Kulturkreises, die auf Grund ihrer gemeinsamen historisch-gesellschaftlichen Situation über ähnliche Einstellungen, Motive, Orientierungen und Wertvorstellungen verfügen'”. (Bernhard Schäfers, Jugendsoziologie, S.31)