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Kulturwissenschaft: Ideologie

Was ist eine Ideologie?

Philip Converse hat unter einer Ideologie ein Überzeugungssystem verstanden, also eine spezifische Sicht der Dinge. Dieser Definition fehlt die politische Dimension, die eine Ideologie auszeichnet. Terry Eagleton hat diese Dimension geliefert, indem er Ideologie als Aussagen- oder Glaubensgerüst bezeichnet hat, das zur Legitimation einer spezifischen Machtverteilung und somit zur Legitimation der Herrschaft einer bestimmten Gruppe genutzt wird. Bartholomé wiederum definition Ideologie als “framework of thought constructed and held by members of a society to justify or rationalize an existing social order” (xiii).

Um nicht hinter die Definition von Eagleton zurückzufallen und die politische Dimension von Ideologie zu betonen, greift Bartholomé abermals auf die Arbeiten von Eagleton zurück und hier vor allem auf sein Konzept der hegemonialen Ideologie, die sich dadurch auszeichnet, dass sie zu einer kulturellen Grundlage geworden ist, die kaum in Frage gestellt, geschweige denn, bemerkt wird. Dass dies möglich ist, dafür sorgen fünf Strategien:

  1. “Promoting beliefs and values congenial to the dominant culture.
  2. Naturalizing and universalizing such beliefs so as ti render them self-evident and apparently inevitable
  3. Denigrating ideas that might challenge the dominant cultur
  4. Excluding rival forms of thought, perhaps by some unspoken but systematic logic
  5. Obscuring social reality in ways convenient to itself” (Bartholomé, Ideologies in Education, p.xiv)