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Statistik: Irrtumswahrscheinlichkeit

Ein Blick auf die Seiten eines beliebigen Nachrichtenanbieters endet mit dem Finden von mindestens einem Beitrag, in dem ein statistischer Zusammenhang berichtet wird. Statistische Zusammenhänge sind (fast) überall und (fast) immer werden sie als Gewissheit dargestellt, als (fast) Wahrheit, wie sie ein Forscher, ein Institut oder eine Regierungsorganisation in Daten gefunden hat.

Zeit daran zu erinnern, dass statistische Zusammenhänge immer mit einer Irrtumswahrscheinlichkeit davor geschützt sind, Wahrheit zu sein:

quote“Mit der Anwendung eines interferenzstatistischen Verfahrens bzw. eines ‘Signifikanztests’ wird – vereinfacht gesprochen – eine Entscheidung über die zu prüfende Hypothese herbeigeführt. Hierzu errechnet man eine sog. Irrtumswahrscheinlichkeit p, die angibt, mit welcher Wahrscheinlichkeit man sich irren würde, wenn man die fragliche Hypothese akzeptiert. Um die Hypothese annehmen zu können, sollte diese Irrtumswarscheinlichkeit natürlich möglichst klein sein.

Die Größe der maximal tolerierbaren Irrtumswahrscheinlichkeit liegt allerdings nicht im Ermessen des Untersuchenden, sondern ist durch eine allgemein gültige Konvention festgelegt. Man bezeichnet diese Grenze, die von der Irrtumswahrscheinlichkeit p nicht überschritten werden darf, als ‘Signifikanzniveau’ und verwendet dafür das Symbol α. Die üblichen Werte für das Signifikanzniveau sind α = 5% oder sogar α = 1%. Der Untersuchende muss vor der Durchführung des Signifikanztests festlegen, welches α-Niveau er für die Untersuchung für angemessen hält. (Bortz, Statistik für Sozialwissenschaftler, S.12”)