Sozialpsychologie: Grenzen des sozialen LernensGhostwriter-24 | Ghostwriter-24, Ghostwriter, Akademischer Ghostwriter, Akademisches Ghostwriting

Sozialpsychologie: Grenzen des sozialen Lernens

Die Frage, wie Menschen lernen, ist eine der zentralen Fragen der Sozialwissenschaften, denn sie trennt zwischen Natur und Kultur, zieht die Grenze zwischen dem, was angeboren ist und dem, was man dazu lernen kann.

Dass man dazu lernen kann, steht außer Frage, und die Art, wie man dazu lernen kann, hat Lerntheoretiker von Burrhus F. Skinner bis Albert Bandura beschäftigt. Herausgekommen sind dabei Lerntheorien, die Lernen als Reaktion auf einen Stimulus oder als Imitiation des Verhaltens von anderen modelliert haben. Wobei moderne Theorien, wie die cognitive load Theorie eine Grenze zwischen unmittelbarem und dauerhaftem Lernen ziehen: Erst wenn etwas im Langzeitgedächtnis geparkt wurde, wurde demnach gelernt.

Learing theoryLernen, in dieser Weise beschrieben, ist eine analytische Leistung, mehr eine Frage der Technik, denn der Inhalte. Inhalte, richtige Antworten auf Fragen, kann man kopieren, wie jeder, der schon einmal bei seinem Nachbarn abgeschrieben hat, weiß. Analytisches Wissen, das Wissen um das “wie”, kann man nicht kopieren. Es verlangt Einsicht und entsprechend bedarf es der eigenen und nicht der kopierten Anstrengung.

Vor diesem Hintergrund haben vier Forscher um Iyad Rahwan untersucht, welchen Effekt das Internet und hier vor allem soziale Netzwerke auf das Lernen von 100 Studenten hat. Die 100 Studenten wurden in fünf Gruppen geteilt und vor Computer gesetzt. Dort sahen sie sich entweder als Einzelkämpfer, in sozialer Interaktion mit den anderen 19 Studenten in ihrer jeweiligen Gruppe oder in sozialer Interkation mit allen anderen Studenten fünf kniffligen Fragen ausgesetzt.

Die von Iyad Rahwan und seinen Kollegen konzipierte Testsituation prüfte die analytischen Fähigkeiten der Studenten, untersuchte, wie sie von der Interaktion mit den anderen Studenten in ihrem sozialen Netzwerk profitieren und evaluierte, welchen Lerngewinn sie hatten.

Die Ergebnisse sind, wenn man die Lerntheorien, die oben angesprochen wurden, kennt, wenig überraschend, denn es zeigte sich, dass Studenten, ihren zu Beginn der Untersuchung festgestellten analytischen Fähigkeiten treu bleiben, also durch soziale Interaktion keine analytischen Fähigkeiten hinzulernen, wohl aber lernen, die richtigen Antworten zu übernehmen, also “bei anderen abzuschreiben”.

Entsprechend folgern die Autoren, dass es zwar möglich ist, durch soziale Interaktion die richtigen Antworten zu lernen, dass es aber nicht möglich ist, richtig denken zu lernen.

Letzteres war auch nicht zu erwarten, denn das Erlernen von analytischem Denken ist Arbeit, die man nicht dadurch umgehen kann, dass man die Arbeit, die andere getan haben, plagiiert.

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Das Team von Ghostwriter-24 besteht aus analytischen Denkern, die seit Jahren ihre entsprechenden Fähigkeiten unter Beweis stellen. Das ist auch ein Grund dafür, dass es bei uns Originale gibt, die vom ersten bis zum letzten Satz selbst geschrieben sind und keine aus dem Internet zusammengezimmerten Flickschusterarbeiten.

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