Psychologie: Arroganz zahlt sich ausGhostwriter-24 | Ghostwriter-24, Ghostwriter, Akademischer Ghostwriter, Akademisches Ghostwriting

Psychologie: Arroganz zahlt sich aus

Student_SuccessAuf den ersten Blick ist das Ergebnis, das Benjamin R. Meagher und seine Mitstreiter gerade im Journal of Research in Personality veröffentlicht haben, überraschend: Intellektuelle Arroganz zahlt sich in besseren Noten bei Studenten aus. Dabei hatten die Autoren erwartet, dass sich intellektuelle Zurückhaltung in besseren Noten niederschlägt.

Intellektuelle Arroganz haben die Autoren u.a. als  “Engstirnigkeit” und “Glaube an die Überlegenheit der eigenen Ideen” operationalisiert, intellektuelle Zurückhaltung als “Offenheit für Kritik” und “Wissen darüber, wo die eigenen Stärken liegen”.

Auf den zweiten Blick sind die Ergebnisse von Meagher et al. gar nicht mehr überraschend.

Denn es stellte sich die Frage nach der Kauslalität: Ist die intellektuelle Arroganz das Ergebnis guter Noten oder sind die guten Noten das Ergebnis intellektueller Arroganz?

Diese Frage, die Meagher et al. nicht beantworten, muss jedoch nicht beantwortet werden, denn die Autoren messen nicht, was sie zu messen meinen: Intellektuelle Arroganz und Zurückhaltung werden im Wesentlichen über die Einschätzung anderer erfasst. Nun kommen Menschen, die viel wissen und ihr Wissen auch vertreten, denen, die weniger wissen, vermutlich arrogant vor und man muss davon ausgehen, dass Personen, die viel wissen, seltener Anlass zu Kritik geben und seltener Kritik als legitim ansehen.

Schließlich ist Offenheit für Kritik ebenso wenig wie Engstirnigkeit, die von anderen attribuiert wird, eine generelle, sondern eine situative Eigenschaft, d.h. wenn jemand darauf beharrt, dass die Wurzel aus 356 18,9 ist, dann mag dies manchen, die keine Wurzelrechnung beherrschen, engstirnig und als Kritik nicht zugängleich erscheinen. Das hat aber keinerlei Einfluss darauf, dass der Beharrende durchaus offen für Kritik sein kann, dann nämlich, wenn die Kritik auch angemessen ist.

 

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