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Soziologie: All you can eat

or more than you can stomach…

Da sage noch einer, es wäre nicht möglich, das Rad mehrfach zu erfinden, auch Jahrtausende, nachdem es zum ersten Mal gerollt ist.

Brian Wansink, Ph.D. an der Dyson School of Applied Economics and Management an der Cornell Universität hat es gerade getan, das Rad neu erfunden.

all zou can read139 Esser wurden in einem italienischen Restaurant mit zwei all you can eat Menues konfrontiert. Ein billiges für $4 und ein teures für $8. Und obwohl diejenigen, die sich für das doppelt so teure Menue entschieden hatten, nicht mehr gegessen haben als diejenigen, die für $4 satt werden wollten, haben Wansink und sein Mitstreiter Ozge Sigirci Ergebnisse produziert, die sie überrascht haben:

“We were surprised by the striking pattern we saw. […] If the food is there, you are going to eat it, but the pricing very much affects how you are going to feel about your meal and how you will evaluate the restaurant.”

In Deutsch: Von den Leuten, die $8 anstelle von $4 bezahlt haben, haben mehr gesagt, sie hätten ihr Essen genossen als von denen, die $4 bezahlt haben. Und das finden die Herren Forscher überraschend.

Das mag daran liegen, dass Sie die Literatur nicht kennen. Zum Beispiel scheinen sie noch nie etwas von Amos Tversky und Daniel Kahneman gehört zu haben, die die Bedeutung von Ankereffekten im Speziellen und Framing im Allgemeinen gezeigt haben. Ankereffekt zeigen die Abhängigkeit einer Einschätzung vom Anfangswert, während Framing zeigt, dass die Wahrnehmung davon abhängt, in welchen Kontext sie gestellt wird. Das klassische Beispiel von Tversky und Kahneman hat Sterbe- und Überlebensszenarien zum Gegenstand und zeigt, dass Probanden ihre Bewertung einer Therapie von der Art und Weise, wie die Folgen der Therapie beschrieben sind, abhängig machen.

Wenn also Esser in einem Restaurant das doppelt so teure Menue wählen, dann gehen sie davon aus, dass das doppelt so teure Menue auch doppelt so gut ist und diese Erwartung verzerrt dann die Wahrnehmung dessen, was verzehrt wird.

dazu:
Tversky, Amos & Kahneman, Daniel (1986). Rational Choice and the Framing of Decisions. Journal of Business 59(4): S251-S278.

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Wenn Sie verhindern wollen, dass Sie in einer wissenschaftlichen Arbeit ein altes Rad neu erfinden und als Innovation verkaufen, weil Sie die Literatur nicht kennen, dann wenden Sie sich an uns. Wir sorgen dafür, dass sie sich auch nach Abgabe ihrer Arbeit noch in die Öffentlichkeit trauen können.